Alle Beiträge von Claudia Bendowski

Mehr Klarheit gewinnen!

Hallo, ihr Lieben!

Eine kleine Übung für dich, die dir mehr Klarheit geben kann. Vielleicht in Situationen, wo du es dringend brauchst. Nimm der Papier und schreibe dir die Übung mit mit. Sie wird dir helfen mehr Klarheit zu gewinnen.

Herzliche Grüße,

eine Claudia

 

Werte im Leben, was bedeutet das eigentlich?

Werte im Leben, was bedeutet das eigentlich?

Kommt dir das bekannt vor? Jemand fragt dich nach deinen Werten in deinem Leben und du findest keine Antwort. Du musst erstmal überlegen, was das überhaupt bedeutet „Werte zu haben“, weil du das Wort Werte gar nicht klar definieren kannst.

So ging es mir auch viele Male, bis ich mich mit dem Thema Werte in meinem Leben auseinandergesetzt habe. Ich möchte hier unterscheiden zwischen deinen persönlichen Werten, also dir als Individuum, denen der Gesellschaft, dem Land in dem du lebst, und denen deiner Firma ect. Wenn wir uns mit den Werten der Gesellschaft oder denen unserer Firma nicht im Einklang befinden, werden wir unzufrieden oder evtl. versuchen sogar dagegen anzugehen. In „Europa“ z.B. ist der Stellenwert einer Frau anders als in den klassischen moslemischen Ländern. Wir dürfen uns frei bewegen, arbeiten und können unser Leben frei gestalten ohne große Einschränkungen. Hingegen wird in den meisten klassischen traditionellen moslemischen Ländern, der Wert der Frau für Heim und Herd und Kinder gebären und „Unsichtbarkeit“ in der Öffentlichkeit festgemacht. Der Wert der Freiheit hat für uns Europäerinnen einen anderen Wert als für moslemische traditionelle Frauen. Jedes Land hat seine Wertvorstellungen. Jedoch möchte ich heute nur von deinen Werten in deinem Leben sprechen. Sicherlich haben auch gesellschaftliche Werte einen großen Stellenwert für uns und unserer Lebensführung, jedoch würden sie hier den Artikel „sprengen“.

Aber was sind Werte konkret, was bedeuten Werte für uns und wie verbindlich sind sie für unser Leben?

Keine Angst! Auch du hast Werte! Jeder Mensch hat Werte in seinem Leben, nach denen er lebt. Sie sind dir oft nur nicht bewusst, sondern haben ihr Dasein in unserem Unterbewusstsein. Sie sind dort abgespeichert und werden abgerufen, sobald wir sie brauchen. Wir agieren täglich mit ihnen, entscheiden uns mit ihrer Hilfe und sie unterstützen uns in unserem Alltag. Manchmal sind Werte auch hindernd und halten unsere Neugier in Schach, damit wir nicht von „Pfad der Tugend“ abkommen.

Also, was sind denn Werte eigentlich?

Wir bezeichnen Werte als Dinge, die uns wichtig im Leben und im Zusammensein mit anderen sind. Es können verschiedene Dinge sein und jeder hat andere Werte, die einem besonders wichtig sind. Dem einen ist die Familie sehr wichtig, die Harmonie und der Zusammenhalt oder als Mutter oder Vater gebraucht zu werden. Der anderen Person ist die Karriere und der Job wichtig und manchen der öffentliche gesellschaftliche Status, sichtbar investiert in Statusmodellen wie Automarken oder schicken Designer- Markentaschen.  Dann gibt es Menschen, denen es sehr wichtig ist, sich für die Umwelt und den Tierschutz zu engagieren, die sich sogar zum Schutz derer auf gefährliche Abenteuer einlassen.

Du siehst es gibt viele persönliche Werte und jeder hat andere Prioritäten in seiner Werteliste.

Das Leben wird so viel einfacher, wenn du verstehst, was dir persönlich am wichtigsten ist. Jedoch gleichzeitig solltest du auch deine jetzigen Werte hinterfragen, in dem Sinne, ob deine Werte deine wirklichen Werte sind oder die einer anderen Person, deiner Familie, deines Partners ect..

„Denn wenn du deine Werte für dich klar und ehrlich benennen kannst, hast du die Möglichkeit jede große und kleine Entscheidung mit deinen wichtigsten Werten abzugleichen.“

Du handelst dann im Sinne deiner eigenen Wertvorstellung, also Wert konform und übereinstimmend. Das fühlt sich gut an, weil du mit allem, was dein Sein ausdrückt, dahinterstehst. Du bist dann Werte-orientiert und dieses dient dir dazu ein gutes, zufriedenes Leben zu leben. Du bist dir und deinen Werten, was dir wichtig ist treu, und das ist ein gutes Gefühl.

Aber wie wirst du dir deiner wichtigen Werte bewusst und findest heraus, ob sie mit wirklich mit deinem Leben konform sind?

Es ist gar nicht schwer! Dazu gibt es einen einfachen Weg.

 Beobachte dich im Alltag!

1.) In welcher Tätigkeit, Dinge und Ideen investierst du am meisten Zeit, Energie und Liebe? Ist es die Familie, die Harmonie in der Partnerschaft, der Umweltschutz ect ?

2.) Was für eine Bedeutung haben diese Dinge bzw. Tätigkeiten für dich in deinem Leben und wie viel Raum nehmen sie ein?

3.) Was genau ist so wichtig, dass du diesen Dingen     einen solchen Stellenwert in deinem Leben gibst?

Unsere wahren und echten Werte spiegeln sich in unserem Zeit- und Energieaufwand für Dinge und Tätigkeiten wider. Indem du darüber nachdenkst, warum du viel Zeit und Energie in manche Tätigkeiten investierst, findest du die wahren Werte, die viel Raum in deinem Leben einnehmen. Und wenn du dir deiner wahren Werte bewusst bist, wirst du bessere Entscheidungen in deinem Leben treffen.

Die eigenen Werte zu kennen ist nicht nur wichtig, sondern eher essentiell für ein gutes Leben.

Finde heraus, was dir gerade am Wichtigsten im Leben ist.

Versuche deine Leben konform mir deinen Werten und nicht gegen sie zu leben. Falls du stetig unzufrieden bist und dich viel nervt, schau mal, ob die Firma oder der Ort, an dem du lebst, mit deinen Werten von Freiheit oder Selbstverwirklichung übereinstimmen?Schau einmal, was dir wirklich im Leben wichtig ist und was an Wertvorstellungen evtl. du übernommen hast! Sind sie heute für dich noch stimmig? Du hast als Erwachsener die Möglichkeit dein Leben zu gestalten und das bedeutet loszulassen von den Werten, die nicht mehr die deinigen sind.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,

herzlichst

Claudia Bendowski

Wer bin ich..

  • Ich möchte mich kurz vorstellen.. Ich bin Life- Coach und Dipl. Pädagogin und unterrichte Sprachen. Hier habe ich mit meiner lieben Kollegin Elena ein Lernzentrum im Städchen Santa Eulalia.

Wie das Innere so auch das Äußere oder nicht?

 Warum fällt es Frauen so schwer, zu sich selbst zu stehen? 

Neulich kam eine junge Frau zu mir, die ich schon einige Zeit kannte. Wir trafen uns beim Salsa tanzen und sie kam zu uns ins Zentrum zu meiner Kollegin um Deutsch zu lernen. Sie wirkte seriös und immer war sie gut drauf. Lachte viel und schien nach außen hin eine junge selbständige, dynamische Frau zu sein, die alles tut, was sie will. Mit ihrem Ehemann führte sie ein sehr gut gehendes Restaurant, was in den Sommermonaten von Touristen gern besucht wurde und im Winter ging es in den Urlaub oder zu diversen Schönheits- OPs, die sie sich ohne Problem leisten konnte. In letztem Winter wollte sie jedoch auch Deutsch lernen und sie sprach mich an, ob meine Kollegin noch Deutschunterricht anbietet. Sie wirkte nach außen wie eine zufriedene Frau, die ihr Leben genauso lebt, wie sie will und es in vollen Zügen genießt. Hübsch anzusehen, eine wunderschöne Figur, lange Haare- eine Frau wie aus einem Werbekatalog. Jedoch stimmte das Bild wirklich, was sie nach außen hin verkörperte? Eine Frau um die Dreißig, erfolgreiche Geschäftsfrau mit einem liebenden Ehemann, der ihr ihre Wünsche von den Lippen ablas? Immer gut gekleidet mit Kleidung von Dior und vielen bekannten Designern? Ein Leben lebend, was sich viele Frauen wünschen würden?

Die Fassade bröckelte langsam……

So erlebte ich sie viele Monate freundlich, immer wie aus einem Ei gepellt gestylt und im Bachata- Kurs lächelnd und fröhlich unterhaltend mit anderen Kursteilnehmerin.

Sie schien rundherum zufrieden, jedoch alles nur Fassade. Da sie Vertrauen zu mit aufgebaut hatte schüttete sie mir eines Tages ihr Herz aus und es kam die „wahre Frau“ zu Vorschein. Sie wusste, dass ich Life- Coach bin und buchte eine Stunde. Sie hatte sich im Laufe der Jahre eine Art „Maske kreiert“, die sie aufsetzte, wenn sie in die Öffentlichkeit ging. Eben dieses Bild von Frau, selbstsicher, schön und erfolgreich und alles im Griff! Doch ihre Innenwelt, dass was sie ausmachte, ihre wahren Gefühle und ihr „Selbst-Bewusstsein“ waren in der wahren Realität verletzlich, sensible und „angeknackst“. Das Bild ihrer äußeren Erscheinung, wie sie sich präsentierte brach zusammen. Ihr Leben war bei weitem nicht so rosig und schön, wie sie es mit ihren Äußerungen und Auftreten darstellte. Sie spielte lediglich Rollen, wie eine Schauspielerin auf der eigenen Lebensbühne. Sie war innerlich zerrissen und zutiefst verzweifelt, wurde von ihrem eifersüchtigen Ehemann ständig kontrolliert und fühlte sich in ihrer Beziehung mit ihren Worten „Wie ein Hund an der Leine, der gehorchen musste!“ Jetzt saß eine junge verzweifelte Frau vor mir, die einen Ausweg aus ihrem kontrollierten Leben suchte und sich sehen wollte.

Und so geht es vielen Frauen! Nach außen scheint alles perfekt und gut zu laufen und wenn dann die Tür zur Wohnungstür geschlossen wird, kommt das wahre Leben zum Vorschein. Die Fassade bröckelt und die Maske fällt.

Jedoch warum ist das so? Warum leben vor allem Frauen nicht das aus, was sie wirklich wollen. Sagen, was sie brauchen? Nein sagen, wenn sie etwas nicht wollen?

Ich erlebe es so oft in meinen Frauenzeit Seminaren und Life- Coachings, wie zum Beispiel beim letzten Seminar. Die Teilnehmerinnen konnten auswählen mit mir ein privates Coaching-Interview ohne die Gruppe zu führen oder im Beisein der Gruppe. Alle stimmten für das Coaching in der Gruppe, obwohl ich sah, dass einige nicht so begeistert waren. Jedoch war das nicht meine Entscheidung, sondern die der Gruppe. Dass gehört zu meiner Gestaltung des Seminares, den Frauen Entscheidungen zu überlassen. Später dann las ich in meinem Feedback zum Seminar, dass gerade das nicht gut gefunden wurde. Hätte sich die Dame geäußert, hätten wir eine Lösung finden können und die eine oder andere hätte vielleicht auch den Mut gehabt sich anders zu entscheiden. Wieder ein Beispiel dafür wie wenige, Frauen den Mut aufbringen, wirklich das zu sagen, was sie wollen oder in dem Moment wollen, nein dann lieber danach sich beschweren oder jammern. Übrigens, die Dame hatte auch körperliche Beschwerden in Form von Schmerzen, die vielleicht auch damit was zu tun haben könnten, nicht zu sagen, was sie wirklich denkt.

Wenn du zulässt, dass andere über dich entschieden, liegt es in deiner Entscheidung, weil du es zulässt.

Das erlebe ich oft und auch ich kenne es von früher, lieber still sein, nichts sagen, mit dem Strom schwimmen. Mittlerweile habe ich gelernt mich für das einzusetzen, was ich wirklich will, nicht mit dem Strom zu schwimmen und auch mal einfach freundlich aber bestimmt „Nein“ zu sagen. Mich zu sehen, wie ich bin. Mich anzuerkennen für das was ich tue.

Wie innen, so auch außen, lautet eine alte Weisheit. Es bedeutet, dass wenn wir uns innerlich nicht selbst anerkennen können- kann die Anerkennung für unser Sein auch nicht wirken. Wir strahlen nicht!

Unser Selbstwert ist gering und kann wie ein tiefer, zentraler Schmerz in uns wirken und sich auch auf unseren Körper übertragen in Form von Migräne oder Rückenschmerzen.

Echte Selbstanerkennung oder auch Selbstliebe erkennen wir daran, dass sie still ist- ein stilles Gefühl, leise und erfüllend, welches Handlungen und Worte lenkt.  Sie lebt nicht davon andere „kleiner“ zu machen, zu verurteilen oder zu vergleichen, sie existiert aus sich heraus, freut sich an sich selbst.

Denn echtes Selbstwertgefühl ist das Ergebnis einer bewussten Arbeit an sich selbst, in der alle Anteile miteinander versöhnt werden. Der innere Frieden gleicht uns aus und wird in unserem Inneren wie auch im Außen spürbar. Wir strahlen!

 

Nun liegt es an dir deinen Weg zu finden, zu dir zu stehen und deine Fassade bröckeln zu lassen…es lohnt sich!

Wie immer würde ich mich über ein Feedback oder Anmerkungen im Kommentarfeld von euch sehr freuen.

Alles Liebe,

Claudia Bendowski

Veränderungen: Warum sind sie so schwer?

Warum sind Veränderungen so schwer anzugehen?

Was treibt uns an in unserem schlechten Job, unserer schlechten Beziehung oder der Kleinstadt zu bleiben und dem Gefühl festzustecken?

Es liegt in unserer Verantwortung etwas zu tun, jedoch schaffen wir es nicht! Uns fehlt der Mut! Die Angst vor dem Unbekannten frisst uns auf, wir erstarren lieber, als einen Schritt nach vorne zu gehen! Und manchmal geben wir einfach auf, stumpfen ab und finden uns mit der Situation, so wie sie ist, einfach ab! Wir kapitulieren vor unserem eigenen Leben!

Oder vielleicht haben wir auch schon den einen oder anderen Versuch gemacht und immer, wenn es zu weit ging und es uns unheimlich wurde, weil wir nicht abschätzen konnten, was passiert, gaben wir auf. Manch einer ist den Weg gegangen und ist in seinem Vorhaben gescheitert, das kann auch vorkommen! Dann ist es sinnvoll zu fragen, ob es wirklich auch der richtige Weg war oder ob auch hier unser innerer Widerstand uns geleitet hat?

In beiden Fällen hat uns unser innerer Widerstand besiegt!

Was ist eigentlich der innere Widerstand?

Der Widerstand, der sich sofort einschaltet, sobald wir eine Veränderung anstreben? Nennen wir ihn unsere Vernunft, unser inneren Elternteil, unser Warnsignal, das aufblinkt, wenn etwas Unbekanntes auftaucht. Es hält uns an unseren Ort, in unserer Komfortzone, in unserer Bequemlichkeit fest. Es sind unsere Vorstellung von der Welt, unsere verinnerlichten Normen und gesellschaftlichen Regeln, die sich wie ein Autopilot einschalten und uns wieder in unsere Komfortzone zurückdrängen, wo alles geordnet und risikofrei abläuft. Was ist der innere Widerstand, der uns so manipulieren kann, dass wir denken, es ist unsere Entscheidung gewesen aufzugeben und nicht weiterzumachen?

Unser innerer Widerstand hat viele Gesichter, die auch in unserem Umfeld wirken.  Es sind Menschen, die uns Nahe stehen, die es gut mit uns meinen, die uns lieben. Freunde, die uns warnen den sicheren Job zu behalten und nicht sich selbständig zu machen. Familie, die einen nicht gehen lassen möchten, wenn man in einen anderen Ort ziehen möchte oder ein Partner, der nicht möchte, dass seine Partnerin Karriere macht. Die Meinungen und die Kritik unserer Lieben sind uns wichtig und wir lassen uns beeinflussen geben und zum Schluss auf.

Neulich hatte ich eine junge Frau in meinem Coaching begeisternd erzählte sie mir, dass sie den Entschluss gefasst hat, ihren Traum zu leben und nach Mexiko zu gehen. Emotional aufgedreht verließ sie meine Coaching-Stunde. Beim nächsten Besuch wirkte sie niedergeschlagen und ich fragte sie, was los sei. Sie erzählte mir, sie zweifelt, ob es der richtige Weg sei. Sie hätte ja einen guten Job, ihre Familie und ihre Freunde. Ich fragte sie, mit wem sie über ihren Entschluss geredet hat. Sie sagte, mit ihren Eltern, die wollten, dass sie nicht gehe, mit ihrer Schwester, die wollte, dass sie nicht gehe und vielen Menschen mehr…  Wir sprachen über ihren Traum von Mexiko und ob sie wirklich gehen wollte, sie sagte ja, sie wolle. Noch am gleichen Tag holte sie sich ein Ticket, nahm Kontakt mit einer Bekannten auf, die sie dort kannte und sendete Bewerbungen an Hotels. Als ich sie nächste Woche wieder traf, strahle sie wieder! Fest entschlossen hielt sie an ihrem Plan fest und die Kritikerstimmen, um sie herum verstummten, denn sie hatte sich entschlossen zu gehen. Vor kurzen schrieb sie mir und sagte: „Es war die beste Entscheidung ihres Lebens gewesen! Auch wenn nicht alles so kam, wie sie es sich ausgemalt hatte und es auch anfangs schwierig war, ist sie nun zufrieden und einfach nur glücklich!“. Sie hat nicht kapituliert, sie stand ein für ihren Traum, obwohl sie nicht wusste, was auf sie zukam. Andere nicht! Sie kapitulieren vor der Veränderung und bleiben in dem Gewohnten, auch wenn es schmerzt!

Erst, wenn der Schmerz so groß wird und sich allmählich die Gewissheit breitmacht etwas verändern zu müssen, wagen sie es. Die größte Angst ist die Ungewissheit, die Menschen erstarren lässt. Ich höre oft von meinen Kundinnen und Kunden, sie wissen ja nicht was auf sie zukommt, wenn sie es wagen ihren wahren Wünschen nachzukommen? Ich antworte ihnen ehrlich, dass ich es auch nicht wisse, jedoch, wenn sie es nicht tun, würden sie es auch nie erfahren.

Der noch so kleine Schritt, bringt eine Veränderung und wenn du erstmal den Anfang gemacht hast, fallen dir die folgenden leichter. 

Aber wie beginnt Veränderung?

Veränderung beginnt damit, mit seinen Gefühlen ehrlich umzugehen und auf diese zu hören. Unsere Bereitschaft und Aufgeschlossenheit eine Veränderung herbeizuführen wirkt wie eine Übung. Unser Selbstwertgefühl wird gestärkt und wir wachsen  innerlich.

Veränderung ist vergleichbar mit einem Mobile an der Zimmerdecke.

Wenn du ein Teil veränderst, verlieren die anderen Teile ihr Gleichgewicht. So ist es auch bei Menschen, sie kommen ins Ungleichgewicht und bekommen Angst. Dabei wurde eigentlich nur das alte Gleichgewicht gestört und nun muss es durch ein anderes ausgeglichen werden. Das Traurige ist, dass die meisten Menschen es ganz normal finden, mit ihren Gefühlen unehrlich umzugehen, und sich gar nicht bewusst sind, dass überhaupt etwas anders möglich ist.

Vier Dinge bedarf es für mich, um Veränderung wirklich zu gestalten und meines Erachtens wertvoll sind:
  1. Auf mich hören! Wie geht es mir selbst mit der Änderung? Ich achte auf michSelbstachtung!
  1. Wie kann ich mich anderen mitteilen! Wie kann ich das, was ich sagen möchte, den anderen verständlich machen- Kommunikation!
  1. Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Stehe ich zu ihnen oder projiziere ich sie auf jemand anderen? Entspricht das, was ich verändern möchte meiner Wahrheit? Gaukle ich mir Gefühle vor, die gar nicht der Wahrheit entsprechen- Regeln?
  1. Wie verhalte ich mich, wenn etwas Neues auf mich zukommt, wie ist meine Risikobereitschaft? Bin ich ein ängstlicher Typ, gehe ich kleine Schritte und verändere geringe Gewohnheiten in meinem Leben, die mir nicht so viel Kraft kosten, bis ich zu mehr bereit bin.

Verändere ich eine Regel in meinem Leben, habe ich bereits meine Selbstachtung, meine Kommunikation und Risikobereitschaft verändert. Ändere ich meine Kommunikation und meine Risikobereitschaft etwas, dann werden meine Lebensregeln und meine Selbstachtung auch anders sein. Verändere ich meine Risikobereitschaft und tue was, beeinflusse ich meine Lebensregeln, meine Selbstachtung, und meine Kommunikation.

Du kannst überall beginnen in deinem Leben, etwas zu verändern, es wirkt sich auf alle Bereiche der obigen Punkt aus.

Nun liegt es an dir, ob du eine Veränderung in dein Leben zulässt. Auch Gewohnheiten können sich wegtrainieren lassen und durch neue ersetzt werden. Einen Moment wird das Mobile sein Gleichgewicht verlieren, jedoch schnell wird sich ein Ausgleich finden. Sei dazu bereit! Hab den Mut!

Alles erdenklich Gute!

Claudia …

Coaching- Frage: Berufung!

Viele Menschen arbeiten in Berufen, die sie aus Vernunftsgründen gewählt haben. Sie entsprechen nicht annähernd ihren wahren Talenten. Dann arbeiten sie ihre Stunden ab, erfüllen die Erwartungen der anderen und  wundern sich, wie unzufrieden sie mit ihrem Beruf sind. Und manchmal wirkt sich diese latente Unzufriedenheit auf ihr ganzes Leben aus. Sie müssen deshalb nicht gleich ihren Beruf aufgeben, um diesem Zustand  zu entfliehen, jedoch ist es sinnvoll herauszufinden, wofür man wirklich „brennt“ und sein Talent ein Stück weit in sein Leben zu integrieren.

Zwei Übungen können dir helfen, deinen Talenten, deiner wahren Berufung auf die Spur zu kommen, viel Spass!

Ziele erreichen- leicht gemacht!

Das neue Jahr 2017 hat begonnen und wieder  wurden in der Silvesternacht viele gute Vorsätze gesetzt, die man schnell wieder vergisst, wenn der Alltag einen eingefangen hat.

Und sei ehrlich, hast du  deine guten Vorsätze von 2016 verwirklicht?  Nein!

Da bist du in guter Gesellschaft! So viele Menschen geben sich zu Jahresbeginn ein Versprechen! Sie fangen enthusiastisch die ersten Tage nach Neujahr an, ihre guten Vorsätze zu verwirklichen und legen los! Dann holt der Alltag sie wieder ein und die tollen Vorsätze verblassen in ihren Erinnerungen.

Jeder kennt das!!! Es ist nicht leicht Ziele zu verfolgen! Du brauchst Zeit, den Willen „am Ball zu bleiben“ und Mut auch mal ein Risiko einzugehen

Denn, wer sich Ziele setzt, nimmt Herausforderungen an, die nicht „vorausschaubar“ sind. Und unser Verstand versucht uns auszutricksen mit unserer Urangst, die uns abhält unsere Ziele zu vrwirklichen.

Deshalb möchte ich dir heute einige Tipps geben, wie du deine guten Vorsätze auch tatsächlich umsetzen kannst.  Bei mir haben sie auch funktioniert!

7 Tipps: Ziele erreichen- leicht  gemacht

 Tipp 1:  Zielauswahl

Hast du schon dein Ziel klar? Bist du sicher, es ist das Richtige? Nimm dir nicht zu viel  vor, wähle ein konkretes Ziel aus, was dir am wichtigsten erscheint. Es ist einfacher, nur ein Ziel anzustreben und nicht gleich mehrere. Der „Aha- Effekt“, ich schaff es, stellt sich so viel eher ein. Besser ist es, ein Ziel nach dem anderen anzugehen und dieses Schritt für Schritt anzugehen und zu verfolgen. Dann ist die Aussicht das Ziel zu erreichen weit höher und du kannst dich nicht verzetteln.

 Tipp 2: Zeitmanagement

Nimm dir täglich Zeit an deinem Ziel zu arbeiten! Werde dir klar, wie viel Zeit du aufwenden möchtest, um an deinem Ziel zu arbeiten. Vielleicht 2 Stunden, 1 Stunde, 30 Minuten oder jeden zweiten Tag 1 Stunde, das ist dir selbst überlassen, wie du deinen Ziel-Erarbeitungsplan erstellst. Denk daran! Auch wenn es mal  nur 5 Minuten am Tag sind, bleibst du ausdauernd an deinem Ziel dran und nur das zählt!

 Tipp 3: Ein Erinnerungssymbol

Wie willst du dich an dein Ziel erinnern? Was funktioniert da für dich? Hast du irgendwas, was dich täglich an dein Ziel erinnern kann? Ein Symbol oder Gegenstand, einen Spruch, der dich motiviert am „Ball zu bleiben“. Ich habe eine Tafel, auf denen meine wichtigsten Ziele stehen! Was kannst du für dich nehmen? Was dich motiviert und gut sichtbar ist?

 Tipp 4: Perfektionismus

Halte dich nicht zu sehr mit „Perfektionismus“ auf, suche nicht ständisch neue Lösungswege oder verharre in einer „Warteschleife“ . Leg einfach los! Nur durch Handeln erzielst du Erfolge! Lass die „Verschieberitis“ dich nicht einholen! Wenn ja, werde dir klar, dass da in dir eine „Blockade“ wirkt,  die dich klein hält und nicht weiter kommen lassen will!

Mach dich frei davon!
Tipp 5: Befürworter finden

Erzähl den Menschen von deiner Idee, lass dich aber nicht abhalten oder negativ beeinflussen und bremsen. Du wirst immer „Befürworter“ und „Nicht- Befürworter“ haben. Nimm dir die konstruktiven Bemerkungen zu Herzen!  Wenn du über dein Ziel oder deine Ideen redest, realisierst du für dich das Ziel realer und wirst motivierter. Du startest durch und auch wenn du dich dann mal unsicher fühlst oder zweifelst, werden dich die „Befürworter“ wieder daran erinnern, wie wertvoll dein Ziel für dich ist.

Tipp 4: Blickrichtung

Richte deinen Blick auf den Erfolg. Lähme dich nicht damit, was andere über dich denken können oder ob du einen Misserfolg erleben könntest. Definiere dein Tun als Erfolg, du hast die Chance wahrgenommen und bist in Aktion, was viele andere nicht tun. Sieh es als positive Herausforderung, die dich wachsen lässt und weiter bringt im Leben.

Tipp 5: Visualisiere dein Ziel

Male  dir lebendig aus, wie sich das Ziel auf dein Leben auswirkt. Du hast dein Ziel erreicht und nun genießt du die Früchte deiner Bemühungen! Begeisterung wirkt ansteckend! Hast du ein Vorbild? Gibt es jemanden in deinem Umfeld oder in deiner Firma, der sein Ziel, deinem gleich, schon erreicht hat? Nein, dann schau im Internet! Da wimmelt es nur von erfolgreichen Menschen, die es auch geschafft haben z.B. Brian Tracy, ein erfolgreicher Business Coach arbeitete sich von ganz unten nach oben. Er begann als Tellerwäsche! Er glaubte an sich und seine Ziele und ist eines meiner Vorbilder.

 Ziel 6:  Glaub an dich!

Was andere können, kannst du auch! Du kannst dir das nötige „Know How“ beibringen, dir Inspirationen bei anderen holen und für dich nutzen. Der Weg zum Ziel ist nicht geradlinig, es gibt immer „Stolpersteine“, die du überspringen musst oder ein Stillstand und es geht nicht weiter. Betrachte diese Hindernisse nicht als Misserfolg, sondern als Chance, dich intensiver mit dem Ziel zu beschäftigen oder eine Ziel- Kursänderung vorzunehmen.

Tipp 7: „Bleib am Ball!

Wenn du jetzt schon die eine oder andere Biographie von erfolgreichen Persönlichkeiten dir angeschaut hast, wirst du sehen, dass sie viele lange Jahre auf ihren Erfolg hingearbeitet und an sich geglaubt haben. Glaub an dein Projekt, an dein Ziel! Anfangs scheint dein Ziel weit weg und vielleicht nicht vorstellbar für dich. Jedoch je mehr du dich mit ihm beschäftigst, werde sich für dich neue Türen öffnen. Du wirst fokussierter werden und immer mehr Dinge wahrnehmen, die passieren, die dir und deinem Ziel von Nutzen sind.  Gib nicht auf! Bleib dran! Lass dich nicht unterkriegen und glaub an dich! Wenn deine Begeisterung nachlässt, rufe dir in Erinnerung, warum du das Ziel für dich wichtig ist und wie es dein Leben verändern wird.

Wie immer freue ich mich über euer Feedback oder auch Themen- Vorschläge für Artikel!

Nun alles Liebe und halte durch, es lohnt sich….

Herzengrüsse aus Ibiza,

Claudia Bendowski

Endspurt auf Heiligabend beginnt!

Meine Tipps für dich, die letzten Tage vor Heiligabend gelassen zu nehmen…

Heiligabend ist nicht mehr weit!

Der Endspurt auf Weihnachten macht sich in den vollen Einkaufspassagen breit. Da wird noch eilig das eine oder andere Geschenk gekauft, der Weihnachtsbraten bestellt u.v.m…

Für Mamis mit Kindern ist der Stresspegel noch weit höher, als der für Paare oder Alleinstehende. Neben den Vorbereitungen für Heiligabend kommt die Weihnachtsfeier im Kindergarten oder in der Schule hinzu, sowie Plätzchen backen für den Weihnachtsbasar u.v.m..

Manch eine friedfertige Frau verliert die Beherrschung und ihre Gelassenheit. Die Nerven sind angespannt und das Stimmungsbarometer geht in Richtung Gefrierpunkt. Die Vorstellung ein gemütliches Weihnachtsfest zu verbringen rückt in weiter Ferne. Und an den doch so besinnlichen Weihnachtsabend entfacht sich ein Familienstreit am Esstisch.

Das will keiner, oder?

Damit es nicht soweit kommt, möchte ich dir ein paar Tipps zum Entspannen geben. Vielleicht ist der eine oder andere für dich dabei?!

Meine Tipps nur für dich:

1#Tipp: Sei wie du bist und lass dich nicht Weihnachten zu etwas zwingen, was du nicht leisten möchtest. Sag einfach „Nein“ und nimm dir den Druck perfekt zu sein. Auch ein einfacher Braten oder spartanisch gedeckter Tisch haben ihren Reiz.

Befreie dich von der Last „perfekt sein zu müssen“, damit baust du noch mehr Stress auf! Deine Kinder wollen keine gereizte Mami, sondern eine entspannte Mami!

2# Tipp: Deine Zeit für dich! Gönn dir jeden Abend ein heißes Entspannungsbad, dazu ein Glas Wein, Prosecco oder einen warmen Kakao, damit du so richtig entspannen kannst!

3#Tipp: Warum nicht mal abends durch die Stadt laufen, wenn die Läden zu haben. Tauche in die Stille ein und lass dich bezaubern von den Lichtern der Weihnachtszeit.

4#Tipp: Genervt von Weihnachten! Dann leih dir einen Film aus, der nichts mit Weihnachten zu tun hat- vielleicht eine Komödie? Du findest auch auf You tube tolle Komödien, die dich mal nicht an Weihnachten denken lassen. Lachen befreit und macht gute Laune!

5#Tipp: Nimm dir die Zeit, um einen schönen Roman oder ein Buch zu lesen. Such dir einen Ort, an dem du ungestört bist und in deine Lektüre ganz versinken kannst. Schalte ab und versinke in deine „Buch- Traumwelt“.

6#Tipp: Lass dich verwöhnen! Gönne dir eine professionelle Massage, danach geht es dir besser und du hast wieder Energien für den Endspurt!

7#Tipp: Dir fehlt noch ein Geschenk!

Ø Warum nicht mal einen Gutschein zum Abendessen oder Kino mit dir und dazu eine herzliche Umarmung verschenken. Du kannst den Gutschein festlich gestalten und den Termin offen lassen.

Ø Einen handgeschriebenen Brief für einen lieben Menschen (z. B. Partner, Kind, Eltern) verfassen und darin deine Dankbarkeit und Zuneigung kundtun. Du kannst sicher sein, dass ein solcher Brief wertgeschätzt und lange aufbewahrt wird.

Ø Auch ein selbstgemachter Kalender (findest du gratis im Internet) mit Fotos von dir und deine Lieben, machen Freude und ist relativ einfach und schnell gemacht.

Und nun kann Weihnachten kommen, oder?!

Ich wünsche dir bis dahin noch entspannte Tage und denk daran, du musst nicht perfekt sein!!!!! Und falls du Weihnachten entfliehen willst, komm nach Ibiza… zu unserem Weihnacht Spezial Workshop, s. auf meine Webseite.

 

„Warum verstehst du mich nicht?!“ -Männer kommunizieren anders…….

Frustriert und erschöpft sehnt sich manch eine Frau nach der Arbeit in seinen Armen zu liegen und ihren Kummer von der Seele zu reden oder zu berichten, was heute alles gesehen ist. Jedoch was bekommt sie von ihrem Liebsten, nur Ratschläge oder Beschwichtigungen. Eigentlich will sie doch nur ein offenes Ohr haben, jemanden, der ihr bedingungslos zuhört und sie reden lässt? Ihr Frustpegel steigt und sie fühlt sich noch unverstandener als zuvor!

Kennst du das? Hast du auch schon einmal so eine Situation erlebt?

Den meisten Männern liegt kein wortloses Verstehen! Sie sind irritiert, wenn wir nach ihrer vermeintlichen Hilfe gereizt reagieren, uns beschweren, dass er nicht richtig zugehört hat und denkt: „Jetzt habe ich ihr den besten Tipp gegeben, denn ich kenne und sie ist schon wieder sauer auf mich. Er versteht die Welt nicht mehr und denkt: „Ich kann ihr auch nichts recht machen“, warum sind Frauen denn so kompliziert!

Viele Frauen in meinen Frauenzeit Seminaren beklagen sich häufig über die „Unsensibilität“ ihrer Partner, und auch ich konnte mich früher davon nicht frei sprechen. Sie fühlen sich nicht genug verstanden von Männern! Auf  ihre Bedürfnisse zu wenig eingegangen. Auch wenn in vielen Gesellschaftsbereichen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen schwinden, gibt es trotz allem  noch „Evolutions bedingte Unterschiede“, anerzogene Unterschiede und neurologische Unterschiede. Und diese können unsere Beziehungen miteinander so kompliziert machen! Besonders in der Kommunikation erschwert es uns die harmonische Verbindung miteinander ohne Konflikte zu leben. Warum ist das so? 

Zu den alltäglichen Kommunikationsfallen, die es gibt kommunizieren Männern und Frauen unterschiedlich. Das bewies mitunter die britische Soziologin Dianne Hales in ihrer Studie, als sie das Sprachverhalten von Männern und Frauen untersuchte. Sie fand heraus, dass Frauen im Durchschnitt auf 23.000 Worte am Tag kommenMänner gerade mal auf die Hälfte. Eine Erkenntnis, die mich als Frau entspannt, weil ich nun nachvollziehen kann, warum mein Partner und andere Männer in meinem Umfeld so wortkarg sind. Auch Neurologen fanden heraus, dass das Sprachzentrum bei Männern und Frauen in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns liegt. Bei Frauen ist es nicht nur größer, sondern auch auf beide Gehirnhälften verteilt. Jedoch ist nicht nur die unterschiedliche Ausbildung unserer Sprachzentren an Missverständnissen in der Kommunikation schuld, sondern auch das Kommunizieren allgemein. Denn unsere Form von sprachlichen Austausch ist vielschichtig und besonders Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun haben dem Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation anschaulich verbreitet. Watzlawick erkannte, dass  wir ein „kommunizierendes Buch“ sind und ständig kommunizieren. Wir senden unsere Botschaften nonverbal als Nachricht.  Diese Nachricht wird dann von dem Gegenüber interpretiert. Als anschauliches Beispiel, stelle dir eine Frau in einem Wartezimmer beim Arzt vor. Sie sitzt und schweigt, den Kopf gesenkt und signalisiert nonverbal: „Ich will nicht angesprochen werden!“. Das Thun´sche Modell brachte den Aspekt der 4-Seiten Nachricht in die Öffentlichkeit.  Wir hören mit “Vier Ohren“. Wenn Menschen miteinander reden, geht es nie nur um Inhalte, immer spielt die Beziehung zu dem Gegenüber mit. In Partnerschaften wird verstärkt über das Beziehungsohr gehört, auch hier kann es zu gravierenden Missverständnissen kommen, die zu Konflikten führen.

  1. Die Sachinformation ist das Tatsächliche, worüber du informierst – also der Inhalt deiner Nachricht an den Sender. 
  2. Die Selbstoffenbarung ist das, was dich momentan bewegt, deine Absichten und Gefühle, die in der Nachricht mitschwingen.
  3. Die Beziehungsbotschaft  ist das, was du von deinem Gesprächspartner/in hältst, und wie ihr zueinander persönlich stehst. Dieses drückt sich durch die Art der Formulierung und dem Tonfall deiner Nachricht aus.
  4. Der Appell  ist das, wozu du deinen Gesprächspartner/in veranlassen möchtest.

Ist die Beziehung zueinander harmonisch, können sich der Sender und der Empfänger auf der Sachebene unterhalten. Wenn eine Person ein Problem mit der anderen hat, oder das Gesagte als Kritik bewertet wird, hört der Empfänger mehr auf der Beziehungsebene. Auch wenn er das Gespräch versucht auf der Sachebene zu halten. Der Empfänger, in dem Fall der Partner oder die Partnerin nehmen unbewusst/ bewusst die Körpersprache und den Tonfall des Senders wahr und interpretieren diese auf ihre Weise. Es kommt zu einem Disput über die Inhalte der Sache, wo hingegen eigentlich die Beziehung das Thema ist. Die Unterhaltung verlässt die Sachebene.

Wenn du nun neugierig bist und  bewusster kommunizieren möchtest, habe ich ein paar Anregungen für dich z.B:

  • Kannst du dich an eine Situation erinnern, wo das Gespräch gekippt ist und kein Verstehen mehr möglich war? Nimm dir das „Vier Ohren Modell“wenn du magst dazu, und analysiere dein Gespräch! Über welchem Ohr wurde gehört oder hast du mehr wahrgenommen?
  • Versuche sensibler für die Beziehungsebene in deinen Gesprächen zu werden und thematisiere es, wenn du wahrnimmst, dass es nicht mehr um die Sache geht. Das beugt Konflikte vor und bringt mehr Klarheit!
  • Sei klar in dem, was du sagst. Benutze keine Schachtelsätze bei einem Gespräch mit Männern! Sie benötigen kurze sachliche Informationen, die eindeutig sind. Versuche es, es lohnt sich!
  • Auch  eine nette Anmerkung oder ein Dankeschön bilden Brücken der Kommunikation und schaffen starke Verbindungen. Eine Anmerkung, wie diese:„Mir gefällt es, dass du ….oder „Ich finde es toll…“ zu deinem Mann, öffnet  sein Herz für dich.

Alle diese Anmerkungen von mir, kannst du natürlich generell in zwischenmenschlichen Beziehungen anwenden und sind nicht nur auf Männer beschränkt. Probiere aus, sei kreativ und vor allem ehrlich. Sprich über das, was dir auffällt klar und in einfachen nachvollziehbaren Sätzen. Das klärt manch eine angespannte Beziehung und kann Missverständnisse oder Falsch-Interpretationen aus der Welt räumen.

Wie immer, kannst du mir gerne einen Kommentar oder deine Erfahrungen bezüglich des Themas schreiben. Schreibe mir an  info@claudiabendowski-coaching.com  oder hinterlasse einen Post auf meiner Facebook Seite  www.facebook.com/Frauenzeit.ibiza/.

 

Ich freu mich von dir zu hören,

herzlichst

Claudai Bendowski