5 Tipps, wie du deine Alltagsroutine austrickst und flexibler wirst

5 Tipps, wie du deine Alltagsroutine austrickst und flexibler wirst

Vieles von dem, was du in deinem Alltag und im Leben machst, geschieht automatisch ohne dass du dir darüber Gedanken machen musst. Hast du einmal gelernt wie man geht, sprichst oder liest – tust du es einfach!  Du musst nicht über deine Handlung nachdenken, weil dein Unterbewusstsein es für dich tut. Ein gutes Beispiel ist auch das Autofahren. Wir setzen uns in das Auto und fahren einfach los, alles geht automatisiert und ohne dass wir uns die Gedanken machen, wie man die Schaltung bedient oder links oder rechts abbiegt. Wir haben es gelernt und abgespeichert und wenn wir eine Fähigkeit brauchen , rufen wir sie ab.

Das Unterbewusstsein funktioniert  wie eine Festplatte, die im Hintergrund in dem Speicher eines Computers läuft.  Es übernimmt automatisch die Führung und handelt, ohne dass es dir bewusst ist. Das ist wichtig und hat seine Berechtigung, denn dann haben wir die Zeit, die wirklichen wichtigen Dinge zu tun und ersparen uns Unmengen an Energien. Denn der Speicher Unterbewusstsein hat alle Informationen, Denkmuster, Emotionen und Eindrücke unseres Lebens auf seiner Festplatte.  Es bewertet nicht und lässt alle Impulse wachsen, die auf uns einströmen und unterscheidet nicht zwischen negativen und guten Gedanken oder Emotionen und ErfahrungenEs gleicht unsere Handlungen immer mit unserem eigenen Selbstbild ab und schlägt Alarm, wenn diese nicht übereinstimmen.  Dieser Speicher wurde seit unserer Empfängnis mit Daten über uns gespeist. Mit Erfahrungen und Emotionen aus der frühen Kindheit, der Jugendzeit und der Erwachsenenwelt.

Was immer dort abgespeichert wurde, wirkt wie eine Matrix. Alle neuen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle werden verglichen mit den alten Daten und kann zu inneren Konflikten führen.  Wer zum Beispiel ein Gefühl der Unsicherheit in einem Gespräch unerwartet spürt und sich plötzlich klein fühlt, hatte vielleicht gerade eine Abgleichung seiner Erfahrungen mit seinem Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein handelt wie eine Art Autopilot, der automatisch reagiert und abgleicht mit seinen Erfahrungswerten und routiniert läuft. Wie gesagt, Handlungen werden nicht mehr überdacht, sondern automatisch abgespult.

Deinen Autopiloten Unterbewusstsein steht dein Bewusstsein gegenüber. Beide beeinflussen unser Denken, Handeln und Fühlen. Reagierst du vielleicht eingeschüchtert auf deinen Chef und deine Chefin, kann das ein Hinweis auf eine negative Erfahrung aus deiner Kindheit mit einer Autoritätsperson sein. Auch birgt der Autopilot Gefahren der Bequemlichkeit und Alltagsroutine. Denn wenn wir überwiegend im Modus Autopiloten funktionieren, passiert nichts anderes, als dass wir immer wieder das machen, was wir schon immer gemacht haben. Die Vorschläge deines Autopiloten sind teilweise veraltet und vieles passt nicht mehr in deine neues Leben. Jedoch neue und eventuell viel nützlichere Verhaltensweisen werden von deinem Unterbewusstsein weniger beachtet und routiniert verdrängt. Unter Umständen brauchst du aber genau diese neuen Verhaltensweisen, um Probleme oder eine Unzufriedenheit in deinem Leben aufzulösen.

Das kann zu einer  Art Fremdbestimmung in unserem Leben führen. Die durch unsere Eltern, Freunde, Fernsehen, Werbung und unserem Umfeld stark  geprägt wurden und uns heute noch beeinflussen in unserem Verhalten und Handeln.

 

Die gute Nachricht ist, du kannst daran was ändern!!!

Was du deinem Unterbewusstsein antrainiert hast, kannst du ihm auch wieder abtrainieren. Es braucht nur etwas Geduld , Übung und Reflexion. Doch es ist möglich!

 

1. Tipp: Beobachte dich im Alltag!

Kauf dir ein kleines Notizbuch und schreibe gezielt im Alltag die Situation auf, in denen du  dich nicht “gut fühlst” oder verunsichert warst. So bekommst du einen Überblick, in welchen Situationen du in Zukunft  anders handeln möchtest.

Sammle die Momente schriftlich und schau dir abends deine Notizen an. Vielleicht findest du Parallelen zu Menschen oder Situationen aus deiner Kindheit. So deckst du Verhaltensmuster auf und kannst bein nächsten Mal anders reagieren und kommst deinen falschen Glaubenssätzen auf die Spur!

 

2.Tipp: Geh in Aktion!

Wenn du herausgefunden hast, was die negativen Gefühle in den Situationen auslösten, vergegenwärtige sie dir, wenn du wieder so eine Situation erlebst. Sag dir, das hat nichts mit dieser Situation aktuell zu tun. Trainiere dich darin entspannt zu bleiben und die Situation gelassener zu sehen, denn du weißt, es hat nichts real mit dieser Situation oder mit diesem Menschen zu tun. Auf die Dauer wirst du immer entspannter werden und dich nicht mehr persönlich betroffen fühlen.

 

3. Tipp: Übe Flexibilität!

Verändere Gewohnheiten, indem du einfach in deinem Tagesablauf kleine Änderungen einbaust.  Anstatt morgens früh zuerst ins Bad zu gehen, wechsle die Routine. Stell deine Morgenrituale wöchentlich um.  Achte darauf deinen Tagesablauf in der Zukunft flexibel zu halten, damit er nicht wieder zur Routine wird.

 

4.Tipp: Lerne was neues, probiere dich aus! Sei neugierig!

Worauf hast du Lust? Was wolltest du schon immer lernen? Was hast du dich nicht getraut? Es gibt so viele schöne Dinge auf der Welt, die auf dich warten. Statt abends nach Hause zu gehen, lerne was dir Freude macht z.B. Salsa tanzen. Tue etwas für dich und breche alte Gewohnheiten. Es lohnt sich!

 

5. Tipp: Werde bunter und sei mutig!

Vage etwas! Verändere deinen Kleidungsstil! Deine Friseur! Werde bunter! Trägst du eigentlich nur Hosen probiere es mal mit einem Kleid oder einem Rock. Sicherlich wirst du dich anfangs unwohl fühlen, weil es ja nicht deiner Gewohnheit entspricht. Überwinde deinen Widerstand und zieh mindestens einmal die Woche einen Rock oder ein Kleid an. Variiere mit deiner Kleidung und kauf dir auch mal etwas Außergewöhnliches und zieh es an. Du wirst garantiert positive Resonanz von deinem Umfeld bekommen und wirst stolz auf dich werden und das bestärkt dich und arbeitet gegen deinen inneren Widersacher.

 

Wenn du nun all diese Tipps anwendest oder nur einen dir heraus nimmst, wirst du deinem Automatikmodus Unterbewusstsein entgegenwirken und Flexibilität in dein Leben holen. Du wirst zufriedener in deinem Leben werden und das ist doch erstrebenswert, oder!

Wie immer, freue ich mich über ein Feedback oder Kommentar euerseits zu meinem Artikel.

Nun wünsche dir viel Spaß mit den Übungen und denk daran,  du hast es in der Hand dein Leben zu verändern und nicht die anderen. Mach den ersten Schritt…

 

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,